Einsatzreiche Zeit der Flughelfer

Spezialisten für die Zusammenarbeit mit Hubschraubern

Die Flughelfer sind speziell für Einsätze in Verbindung mit Hubschraubern ausgebildet. Zur Flughelfergruppe gehören Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren aus dem Landkreis Rosenheim und darüber hinaus.

Auch die Feuerwehren Degerndorf, Brannenburg und Großbrannenberg stellen hierfür entsprechend ausgebildete Kameradinnen und Kameraden. Zu den Aufgaben der Flughelfer gehören unter anderem das sichere Arbeiten im unmittelbaren Umfeld von Hubschraubern, die Vorbereitung und der Betrieb von Lande- und Lastaufnahmeplätzen, das Arbeiten mit Außenlasten und Löschwasserbehältern sowie die Kommunikation mit den Hubschrauberbesatzungen über Funk und Handzeichen.

Die beiden Einsätze innerhalb weniger Tage zeigen, wie wichtig diese besondere Ausbildung für unsere Region ist. Gerade bei Bränden in steilem und schwer zugänglichem Bergwald ist eine effektive Brandbekämpfung vom Boden aus häufig nur eingeschränkt möglich. Für die Flughelfer aus den Feuerwehren der Gemeinde Brannenburg waren die Einsätze am Lackenberg und am Nesselberg daher besonders fordernd.

Gleichzeitig zeigen sie, welchen hohen Stellenwert Ausbildung, Ehrenamt und die überörtliche Zusammenarbeit der Feuerwehren bei besonderen Einsatzlagen haben. Flughelfer aus Brannenburg bei zwei Bergwaldbränden im Einsatz Die anhaltend hohe Waldbrandgefahr hat in den vergangenen Wochen auch die Flughelfer der Feuerwehren des Landkreises Rosenheim stark gefordert.

Innerhalb kurzer Zeit wurden die speziell ausgebildeten Einsatzkräfte gleich zweimal zu Bränden in schwer zugänglichem Berggelände alarmiert. Mit dabei waren auch Flughelfer der Feuerwehren Degerndorf, Brannenburg und Großbrannenberg. Für die Einsatzkräfte aus der Gemeinde Brannenburg bedeutete dies innerhalb weniger Tage zwei fordernde Flughelfereinsätze. 30. Juli – Lackenberg am Hochgern Am 30. Juli wurden die Flughelfer zu einem Bergwaldbrand am Lackenberg im Bereich des Hochgerns alarmiert. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes war bei der Brandbekämpfung Unterstützung aus der Luft erforderlich. 5. August – Nesselberg bei Bayrischzell Nur wenige Tage später folgte bereits der nächste Einsatz. Am 5. August wurden die Spezialkräfte zu einem weiteren Bergwaldbrand am Nesselberg bei Bayrischzell alarmiert. Mit sogenannten Bambi-Buckets wurden bei beiden Einsätzen als Außenlast unter dem Hubschrauber transportiert und mit Löschwasser gefüllt. Anschließend kann das Wasser gezielt über den schwer erreichbaren Brandstellen abgeworfen werden. Gerade bei Wald- und Vegetationsbränden in steilem Gelände ist diese Form der Brandbekämpfung eine wichtige Unterstützung für die Einsatzkräfte am Boden. Die Arbeit der Flughelfer stellt dabei hohe Anforderungen. Starker Abwind der Hubschrauber, Lärm, Hitze und die Arbeit mit schweren Schläuchen und Außenlasten verlangen körperliche Fitness und jederzeit höchste Konzentration. Gleichzeitig ist eine enge Abstimmung zwischen den Hubschrauberbesatzungen und den Einsatzkräften am Boden erforderlich.

Flughelfer Brannenburg V2

Für Interessierte gibts hier noch weitere Bilder vom Flughelfer-Einsatz https://feuerwehr-degerndorf.de/index.php/30-07---flughelfer


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